Eishockey Meisterschaft


Welch ein Wahnsinns-Finale! Zunächst lief alles gegen die Schluchtä-Gruftis. Ihr bester Playoff-Skorer Lukas Kaufmann wurde zu beginn zu unrecht geschont!

Die Schluchtis gerieten in Rückstand, Nervosität machte sich bemerkbar. Aber die Schluchtis fielen nicht um, sondern kamen mit grandiosem Kampf zurück. Peter Würsch glich diesen unfassbar intensiven Match aus. Und dann ein ständiges Hin und und Her. Mit Vorteilen für die Schluchtis. Aber keiner Entscheidung. Dann die Einwechslung des Top-Skorers und prompt die Antwort. Der entscheidende Führungstreffer ist gefallen!

Eine Save Percentage von 92.58% macht Urs Barmettler zum Helden

Die Schluchtä-Gruftis haben die Gunst der Stunde genutzt. Ein Team, das im Lauf des Turniers immer besser wurde und sich nach der Qualifikation im Final einreihte. Ehe sie zuvor im ersten Spiel von den Beggos dominiert wurden, entschieden sie das zweite Spiel gegen die Hüdä-Hädä für sich und schliesslich gab man am Intensität kaum mehr zu überbietenden heisserwarteten Duell gegen die Häxen eine 2:0 Führung leichtsinnig aus der Hand.

Es brauchte Kaufmann, der in den entscheidenden Phasen stets eine Spur abgeklärter war als sein jeweiliges Gegenüber. Die Schluchtis lebten aber auch von ihren drei Kreativ-Verteidigern Christen, Kayser und Keiser, welche mit ihren Vorstössen beim Gegner immer wieder für Verwirrung sorgten. Und im Sturm waren mit Spielern wie die Gebrüder Odermatt, Würsch, Amstutz, von Gunten, Fuchs und Egger grosse Spielerpersönlichkeiten anzutreffen.

Zwei weitere Baumeister sind Trainer Amstutz Marcel und Sportchef von Gunten Stefan. Von Gunten ist nach drei Jahren als Headcoach bereits zweifacher Meistertrainer und wäre gerne geblieben. Er wechselt nun aber zu den Ehemaligen– nicht ganz freiwillig.


Schluchts vs. Beggos; 0:1


Hüdä-Hädä vs. Häxä; 3:0


Schluchtis vs. Hüdä-Hädä; 1:0


Beggos vs. Häxä; 1:1


Häxä vs. Schluchtis; 2:2


Hüdä-Hädä vs. Beggos; 1:3


Finale Schluchtis vs. Beggos; 2:1


Meisterfeier und Impressionen